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Business Intelligence verringert manuelle Aufwände, optimiert Geschäftsprozesse und macht diese transparenter.

Vorausgesetzt, im BI-Projekt werden alle wichtigen Aspekte und möglichen Schwachstellen mitgedacht. Wir zeigen Ihnen, welche fünf Erfolgsfaktoren maßgeblich dazu beitragen, dass Ihr BI-Projekt erfolgreich wird.

Erfolgsfaktor #1:

Überzeugen Sie Ihr Management

Auf dem Weg zum datengetriebenen Unternehmen ist die größte Hürde kultureller Natur. Denn mit Business Intelligence verändert sich das strategische und operative Handeln tiefgreifend. Das stellt gerade die Firmen vor Herausforderungen, deren Geschäftsmodell nicht primär auf Daten und ihrer Analyse basiert.

Um Ihre Geschäftsprozesse erfolgreich mit einem BI-Projekt zu optimieren, sollten Sie zuerst die Vorbehalte Ihrer Organisation kennen:

  • Wie gehen wir damit um, dass die zu verantworteten Ergebnisse von allen einsehbar sind?

  • Wie viel wird sich durch die Datenanalyse ändern und inwiefern betrifft das einzelne Mitarbeitende, Vorgehensweisen und Projekte?

  • Fällt mein Job weg, wenn Tätigkeiten automatisiert werden?

  • Schaffen wir es, ein BI-Projekt umzusetzen oder ist es zu komplex?

Nehmen Sie die Bedenken ernst und entwickeln Sie Antworten. Das hilft, Ihr Management abzuholen und zu überzeugen. Denn die Unterstützung durch die Geschäftsführung (Sponsorship) ist für den Erfolg Ihres BI-Projekts entscheidend.

Wieso die Chefetage Ihr Business Intelligence Projekt supporten sollte

Damit die Datenanalyse Ihrem Unternehmen Mehrwert bringt, bedarf es einer guten Datengrundlage, den richtigen Kennzahlen, Tools und Projektmethoden (siehe Erfolgsfaktoren #2 bis #5).

Unterstützt das Management das BI-Projekt, wird es dafür sorgen, dass die Fachabteilungen alle benötigten Informationen bekommen, um anschließend sinnvolle Ergebnisse zu erzielen.

Erfolgsfaktor #2:

Sorgen Sie für ein vollständiges Datenfundament

Wenn Sie ein BI-Projekt durchführen, sollten Sie sich einer Tatsache bewusst sein: garbage in – garbage out!

Das heißt: Wenn Sie mit unvollständigen und inkonsistenten Daten arbeiten, kommen auch unvollständige und inkonsistente Ergebnisse am Ende heraus. Das führt zu falschen Entscheidungen.

Um Ihr Ziel zu erreichen – valide, faktenbasierte Erkenntnisse, die Ihr Unternehmen voranbringen –, sollten Sie Ihrem Data Management viel Aufmerksamkeit widmen. Nicht nur bei der Dateneingabe, sondern auch während der Speicherung und Verwaltung können Fehler in den Datensätzen entstehen.

Ihre Daten sollten „sauber“ sein. Das heißt, sie sollten die folgenden Eigenschaften haben:

  • Vollständig

  • Strukturiert

  • Aktuell

Bis zu einem gewissen Punkt können Daten auch nachträglich korrigiert oder manipuliert werden. Das ist jedoch komplex, zeitaufwendig und teuer. Hinzu kommt: Datenkorrekturen oder Datenmanipulationen beheben immer nur die Folge, nie die Ursache Ihrer Probleme. Dies führt nicht zu den gewünschten Erkenntnissen.

Es gilt, das Problem der „verschmutzten“ Daten an der Wurzel zu packen.

Optimieren Sie Ihre operativen Systeme, Infrastruktur und Datenladeprozesse. Neben der Disziplin beim Anwendenden ist die Datenkonsistenz der einzige sinnvolle Weg zu einem soliden und zukunftsfähigen Datenfundament – und somit zu einem erfolgreichen BI-Projekt.

Erfolgsfaktor #3:

Definieren Sie passende Business-Intelligence-Kennzahlen

Business Intelligence soll Sie dabei unterstützen, Ihre Geschäftsprozesse zu optimieren und strategischen Ziele zu erreichen. Damit das funktioniert, ist es zwingend nötig, die richtigen und passenden Kennzahlen zu definieren.

Das Prinzip „viel hilft viel“ ist für die Durchführung von BI-Projekten nicht zuträglich. Genauso wenig hilft es, KPIs nur zu Dekorationszwecken in Berichten und Dashboards einzufügen. Die große Kunst ist es, wenige, aussagekräftige Kennzahlen auszuwählen.

Ihre Kennzahlen sollten:

  • Auf die übergeordneten Unternehmensziele einzahlen

  • Abteilungsübergreifend und ausreichend definiert sein

  • Von allen verstanden werden

  • Operativ nutzbar

  • Als Steuerungsgrundlage dienen

Erfolgsfaktor #4:

Nutzen Sie das richtige Tool für Ihr BI-Projekt

Ein Business-Intelligence-Projekt kommt mit einer Vielzahl an Datensätzen einher. Wie viele es sind, unterscheidet sich von Unternehmen zu Unternehmen. Somit variiert auch der nötige Grad an Datenmanagement.

Mittlerweile gibt es zahlreiche BI-Lösungen, die Unternehmen dabei helfen, Ihre Datensätze zu verwalten und zu analysieren. Entscheidend für den Erfolg Ihres BI-Projekts ist: Die ausgewählte Software muss zu den Anforderungen Ihrer Organisation passen. Nicht nur im ersten Monat, sondern auch in allen zukünftigen. Alles andere kostet Sie unnötig Zeit und Geld.

Die wichtigsten Faktoren bei der Tool-Auswahl sind:

  • Anzahl der Datenquellen und Datensätze und ihr erwartetes Wachstum

  • Anzahl der Datensätze und ihr erwartetes Wachstum

  • Benötigte Aktualität

  • Know-how

Gerade das Know-how im eigenen Unternehmen ist ausschlaggebend. Denn (noch) schafft kein Datentool die wichtigsten Aufgaben allein. Sie brauchen Unterstützung, wenn es darum geht:

  • Heterogene Datenräume sinnhaft zusammenzuführen

  • Business-Anforderungen in „Datensprache“ zu übersetzen

  • Die Datenqualität in den Vorsystemen herzustellen

  • Die Datenkultur in der Organisation zu etablieren

Erfolgsfaktor #5:

Wählen Sie eine flexible Projektmethode

BI-Projekte sind komplex und sie haben in der Regel eine sehr lange Laufzeit. Die meisten Ihrer zu Beginn gesetzten Anforderungen werden sich mit der Zeit wandeln. Manche Anforderungen müssen Sie schnell, manche weniger schnell anpassen. Manche werden Sie sogar verwerfen, weil sich die Marktsituation geändert hat. Oder weil die Erkenntnisse, die Ihnen Business Intelligence liefert, weitere Wünsche und Vorstellungen wecken.

Diese Dynamik erfordert ein flexibles Vorgehen. Wählen Sie eine Projektmanagement-Methode, die von kurzen Zyklen lebt, durchgängig transparent und schnell wandelbar ist. Mögliche passende Organisationsformen können zum Beispiel agiles Projektmanagement, Kanban oder Scrum sein.

Welches für Ihr BI-Projekt passt, gilt es, individuell herauszufinden.

Fazit:

Mit den richtigen Grundlagen wird Ihr Business-Intelligence-Projekt zum Erfolg

Business Intelligence hilft Ihnen, Ihre Unternehmensziele zu erreichen – sofern die Voraussetzungen stimmen.

Die Unterstützung der Geschäftsführung, „saubere“ Datensätze und klar definierte Kennzahlen sind schon mehr als die halbe Miete. Wenn Sie dazu noch das für Ihre Organisation richtige Tool und eine passende Projektmethode wählen, sind Sie gut gerüstet.

Benötigen Sie Unterstützung für Ihr BI-Projekt? Gerne führen wir ein kostenloses Erstgespräch mit Ihnen.